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DateitypSatzungsänderung am 26.10.2010 Seite drucken zurück zur vorherigen Seite
 || Nr.274 || Datum: 19:22:31 30.11.2010 ||
28. Oktober 2010  |  ahs

Ein Wort muss gestrichen werden

Korrektur: Förderverein für jüdische Geschichte im Kreis ändert seine Satzung

KREIS GROSS-GERAU. 

Die Macht eines einzelnen Wortes bekamen jetzt die Mitglieder des Vereins zur Förderung jüdischer Geschichte und Kultur im Kreis Groß-Gerau zu spüren: Sie trafen sich am Dienstagabend zu einer außerordentlichen Versammlung, um ihre Satzung zu ändern.

Doch ging es nicht etwa um eine grundlegende Änderung des Vereinsziels. »Es ging um ein Wort, das gestrichen werden musste«, sagt Vorsitzender Walter Ullrich.
Veranlasst hat die Streichung das Registergericht, dem jetzt in der seit 1989 bestehenden Satzung aufgefallen war, dass eine Einschränkung der Möglichkeiten bestand, eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. »Das ist formal richtig«, kommentiert Ullrich. »Aber wir sind mit dieser Satzung 21 Jahre gut gefahren und wir waren doch erstaunt, dass wir die Änderung nicht bis zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung aufschieben konnten.«

Das Registergericht hatte moniert, dass nach dem alten Satzungstext nur stimmberechtigte Mitglieder eine außerordentliche Versammlung einberufen konnten, das Wort »stimmberechtigt« wurde nun also gestrichen, jetzt darf jeder.

»Bei der Ausarbeitung der Satzung haben 1989 wenigstens zwei Notare und die Rechtsabteilung des Landratsamtes mitgearbeitet«, sagt Ullrich. »Wir arbeiten ehrenamtlich und mit solchen Aktionen macht man die Bereitschaft, bürgerschaftliches Engagement zu betreiben, nicht größer.«

Immerhin seien 15 der rund 160 Mitglieder zu der nur diesen einen Tagesordnungspunkt umfassenden außerordentlichen Sitzung nach Mörfelden gekommen - nach zehn formal richtig abgehandelten Minuten war die Sache dann auch schon wieder vorbei. »So schnell waren wir noch nie durch«, schmunzelt Ullrich.

Und die Mitglieder hatten dann noch einen interessanten Programmpunkt vor sich: Sie wurden von Museumsleiterin Cornelia Rühlig durch die NS-Euthanasie-Wanderausstellung des Korbacher Museums geführt, die zurzeit im Museum Mörfelden zu sehen ist.



 
| Autor: Jürgen Hedderich |
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