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 || Nr.116 || Datum: 07:47:29 31.10.2007 ||

Mitgliederbrief Nr. 5, 2007

Terminkorrektur: Lublin-Reise erst 2009

Neue Termine:  "Zug der Erinnerung in Darmstadt", Fahrt zur Gedenkstätte „Mittelbau-Dora“

  

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

Eine wichtige Änderung hat sich auf der letzten Vorstandssitzung ergeben: eine Durchsicht der Terminkalender der Vorstandsmitglieder ergab, dass die Lublin-Reise auf das Jahr 2009 verschoben werden muss. Dennoch wären wir froh, wenn sich frühzeitig Interessenten für diese Reise melden würden.

 

Für die Reichspogromnacht möchten wir noch auf eine weitere Veranstaltung in Darmstadt hinweisen: hier die Ankündigung der

 

INITIATIVE „GEDENKORT GÜTERBAHNHOF DARMSTADT“

Träger: Arbeitskreis ehemalige Synagoge Pfungstadt e.V. –Darmstädter Geschichtswerkstatt e.V. -  Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Darmstadt – GEW Stadtverband Darmstadt – Vereinigung der Verfolgten des Naziregime/Bund der Antifaschisten Starkenburg - einzelne Persönlichkeiten

                                                                                    

 

"Zug der Erinnerung" am 9.11.2007 in Darmstadt

www.zug-der-erinnerung.eu

www.denkzeichen-gueterbahnhof.de

  Am 9. November 2007 wird der Zug der Erinnerung um 16.00 Uhr in Darmstadt ankommen. Wir hoffen, dass es Ihnen möglich sein wird, zu kommen und  den Zug die Ausstellung an Gleis 1 in Darmstadt zu besuchen.

 Der Zug der Erinnerung gedenkt der vielen Zehntausend Kinder, die während der NS-Zeit deportiert worden sind: Kinder und Jugendliche aus Deutschland und besetzten Staaten Europas,  Kinder und Jugendliche jüdischer Eltern, der Eltern von Sinti und Roma und verfolgter Nazi-Gegner. Von den Deportationsopfern, vor allem aber von den Kindern und Jugendlichen gibt es bisher  nur wenige Fotos und Dokumente – ihr Leben war oft sehr kurz. Nur wenige haben überlebt. Nach ihren Lebenszeugnissen wollen wir suchen.

Der Zug wird am 8.11. in Frankfurt vorgestellt, verlässt Frankfurt bereits am nächsten Tag, um in Darmstadt für 4 Tage Halt zu machen. Am 14.11.2007 wird der Zug in Mannheim sein.

 Wir hoffen natürlich auf viele Besucher in diesen Tagen. Besonders wichtig ist es uns, viele Schulklassen in Darmstadt für die Ausstellung und die Spurensuche zu gewinnen. Die finanzielle Unterstützung für dieses Vorhaben erhalten wir über das Interkulturelle Büro der Stadt Darmstadt.

 Interessenten für Besuche von Gruppen und Schulklassen melden sich bitte bei:

rdreesen@gmx.net

  Mit freundlichen Grüßen

Renate Dreesen                                                                      Peter Schmidt "

Ende des Zitats.

 

Im Jahr 2008 soll es dann eine kleinere Studienfahrt zur Gedenkstätte „Mittelbau-Dora“ bei Nordhausen im Harz geben, wahrscheinlich im September oder Anfang Oktober. Hier wurden seit 1943 die unterirdischen Produktionsstätten für die Raketen vom Typ A4 mit dem Propaganda-Namen „V2“ (V für „Vergeltung“) errichtet. Mit dieser „Wunderwaffe“ wurde vor allem London, Antwerpen, Brüssel und Antwerpen beschossen. Der Bau dieses Rüstungsbetriebes und die Produktion der Raketen erfolgte mit Zwangsarbeitern und unter unsäglich grausamen Bedingungen. Von den 60.000 Häftlingen überlebten 20.000 nicht. 20 KZ’s wurden in der Umgebung errichtet. Schon zu DDR-Zeiten entstand hier eine Gedenkstätte, die dann nach 1989 weiter ausgebaut wurde. Die Ausstellung wurde neu konzipiert und 1995 der Öffentlichkeit erstmals vorgestellt.

 

  

Zuletzt nochmal der Hinweis auf unsere Veranstaltung zum 27. Januar 2008, genannt „Reise nach Lublin“.Unser Fördervereinsmitglied und Lehrer Klaus Meinke war Teilnehmer der letzten Lublin-Reise. Sein Leistungskurs „Geschichte“ an der Georg-Büchner-Schule in Darmstadt hatte danach den Wunsch, selbst eine Gedenkstättenfahrt nach Lublin zu unternehmen. Diese „Klassenfahrt“ fand im Mai 2007 statt. Der Kurs hat eine multimediale Arbeit über diese Reise angefertigt, aus der Perspektive junger Menschen von heute. Die SchülerInnen nehmen die Gelegenheit war, ihren Bericht mit 120 Fotos in der ehemaligen Synagoge am 27. Januar vorzustellen. Beginn (wegen der Wahl) schon um 15 Uhr! Den engagierten Schülerinnen und Schülern ist eine rege Publikumsbeteiligung zu gönnen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Helmut Lange

 


 
| Autor: Helmut Lange |
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