Förderverein Jüdische Geschichte und Kultur im Kreis Groß-Gerau e.V.
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DateitypMitgliederbrief 1, 2008 Seite drucken zurück zur vorherigen Seite
 || Nr.121 || Datum: 17:22:05 31.07.2008 ||

Mitgliederbrief Nr. 1, 2008

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

Die Veranstaltungen im Jahr 2007 sind nun schon Vergangenheit. Nichtsdestoweniger möchte ich Sie nochmals auf einige der wichtigen Ereignisse hinweisen.

Es war ein guter Tag im Landratsamt beim Jubiläum des Landkreises Groß-Gerau. Wir hatten viele gute Gespräche und es war wichtig, dass der Förderverein präsent war; denn wir sind ein Teil dieses Kreises und mit unserer Arbeit weisen wir auf die Geschichte dieses Kreises hin und schlagen die Brücke zur Gegenwart.

 

Dies tun wir auch mit den „Literarischen“ und „Musikalischen Soiréen“, die einmal im Winter und einmal im Herbst jeden Jahres im literarischen Teil jüdische Schriftsteller in den Mittelpunkt stellen, im musikalischen Teil dazu beitragen, diesen Teil mitteleuropäischer Kultur auch bei uns in unserer ehemaligen Synagoge Erfelden Heimat zu geben.

 

Interessant war es mit der Gemeinde Büttelborn und dort dem Kulturamt eine gemeinsame Veranstaltung am Freitag, dem 9 November, zu haben. Das Stück „Empfänger unbekannt“ ein Briefdrama, ist es durchaus wert, auch in anderen Gemeinden und Städten des Kreises aufgeführt zu werden.

 

Wir finden es gut, mit den Städten und Gemeinden und den dortigen Kulturämtern gemeinsame Veranstaltungen durchzuführen. Sowohl der Besuch der Gedenkstätte Osthofen im Frühjahr, als auch die Fahrt nach Berlin haben uns über die Grenzen des Kreises hinaus zu Orten des nationalsozialistischen Terrors und des Gedenkens an die jüdische Geschichte geführt.

 

 

Doch nun zum Jahr 2008. Wie in jedem Jahr finden am 27. Januar 2008 eine Veranstaltung statt, auf die wir schon im letzten Mitgliederbrief 2007 hingewiesen haben. Es sei noch einmal erinnert: 27. Januar, 15 Uhr, auch wegen der Landtagswahl in Hessen so früh. Das Thema „Reise nach Lublin“, eine Präsentation von Schülern der Georg-Büchner-Schule in Darmstadt.

  

Am 10. Februar (wegen der Fastnacht am 3. Februar eine Verschiebung um eine Woche ) und dann am 9. März sind wieder „Musikalische Soiréen“. Junge Künstler aus dem Rhein-Main-Gebiet werden Stücke jüdischer Komponisten aus Vergangenheit und Gegenwart präsentieren. Wir freuen uns sehr,dass es uns in diesem Jahr gelungen ist, einen neuen Anlauf für solche Musikalischen Soiréen in der ehemaligen Synagoge Erfelden zu nehmen. Der Beginn ist jeweils um 18.30 Uhr. Der Unkostenbeitrag beträgt 5 Euro.

An dieser Stelle noch der Hinweis auf die Gedenkstunde am 21. März 2008 um 18.00 Uhr auf dem Kornsand. Wir hoffen dann wieder auf eine Schülergruppe aus Oppenheim und Nierstein, die bei der Gestaltung mitwirkt. Wir haben auch Anstrengungen unternommen, die doch etwas problematische Teilnahme von Soldaten der US-Army in Uniform und unter Waffen nicht zur Regel werden zu lassen. Eine weniger martialische Teilnahme an der Gedenkfeier würden wir dagegen begrüßen.

Zwischenzeitlich schreitet ja auch die Aktion „Stolpersteine“ in Mörfelden-Walldorf voran. Es wird eine weitere Verlegeaktion am 19. April 2008 am Nachmittag, vermutlich um 14.00 Uhr geben. Wir werden darauf noch gesondert hinweisen. An dieser Stelle ganz herzlichen Dank unserem Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Vorndran.

Am Pfingstmontag, dem 12. Mai, werden wir am Nachmittag eine Ausstellung zum Thema der Bücherverbrennung haben und dazu auch die Synagoge ab 14.00 Uhr geöffnet lassen. Am 10.Mai 1933,also vor 75 Jahren, fand die Bücherverbrennung statt. Ein erstes Fanal der ideologischen Verblendung, besonders auch der sogenannten „Eliten“ der Weimarer Zeit und der Zeit des Nationalsozialismus. So haben im Kreis Groß-Gerau keine Bücherverbrennungen stattgefunden. Aber die Erschütterungen, die von diesem Ereignis ausgegangen sind, waren doch auch sicherlich im gesamten „Reichsgebiet“ zu spüren. Wir wollen einzelner Schriftsteller gedenken und auf die Bücher hinweisen, die damals verbrannt wurden.

Wir möchten Ihnen auch schon einen Ausblick geben auf Veranstaltungen,die dann in der 2. Jahreshälfte sein werden und die uns jetzt schon beschäftigen:

Am 10.November werden wir in diesem Jahr, da sich die Pogrome gegen Juden zum 70. Mal jähren, erstmals eine Veranstaltung und eine Ausstellung präsentieren. Wir wählen den 10.November, weil die Pogrome nicht nur am 9., sondern auch am 10. „reichsweit“ fortgeführt wurden. Wir möchten auch nicht zu den gut eingeführten Veranstaltungen am Abend des 9. November in Groß-Gerau, Rüsselsheim und Mörfelden in Konkurrenz treten. Dies tun wir auch deswegen, weil eine Veranstaltung am 9. und 10. November 1988 die Auftaktveranstaltung für die Gründung des Fördervereins im Januar 1989 war.

So werden wir im Jahr 2008 sowohl Bewährtes fortsetzten, als auch neue Akzente setzen.

Wir freuen uns, wenn Sie mit ihrem Interesse unsere Arbeit begleiten und laden Sie zu den einzelnen Veranstaltungen auch von hieraus ganz herzlich ein. Übrigens: unter www.fjgk.de können Sie uns immer im Internet besuchen. Hier sind wir immer ganz aktuell!

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Walter Ullrich, Erster Vorsitzender


 
| Autor: Walter Ullrich |
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