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 || Nr.251 || Datum: 23:54:57 30.09.2010 ||
 
27. Mai 2010  |  üle

Graue Steine in saftigem Grün

Ausstellung: Beim Tag der offenen Tür in der Erfelder Synagoge werden Fotos von jüdischen Friedhöfen in Wageningen und Groß-Gerau präsentiert

ERFELDEN. 
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,,Wichtiger als die Kunst ist die Begegnung mit den Menschen." So kommentiert Hans-Jürgen Vorndran vom Förderverein Jüdische Geschichte und Kultur im Kreis Groß-Gerau den Anlass für eine Fotoausstellung über zwei jüdische Friedhöfe.

Die Schau wurde beim Tag der offenen Tür in der ehemaligen Synagoge in der Erfelder Neugasse eröffnet.Zu sehen sind 29 Fotografien: Zwischen saftig grünen Pflanzen stehen Grabsteine aus grauem Muschelkalk in Wageningen. Diese Aufnahmen sind bei einem Besuch in Mörfelden-Walldorfs niederländischer Partnerstadt entstanden. Sie erzählen Geschichten von Vergangenheit und Gegenwart, wo Menschen ihr kulturelles Erbe gern den Besuchern aus Deutschland zeigten.

Der Groß-Gerauer Friedhof mit den Grabsteinen aus rotem Buntsandstein erscheint in einem ganz anderen Licht - fotografisch gesehen. Das reizte die Fotografen des Mörfelden-Walldorfer Fotoclubs, die die Ausstellung erarbeitet haben. Die besonderen Lichtverhältnisse bei dem Besuch des Friedhofs in frostiger Winterluft machen die Aufnahmen spannend, erklärt Hans-Jürgen Enkelmann, einer der Künstler.

In Wageningen herrschten idealere Lichtverhältnisse für Fotografen. Da - so Enkelmann - erhalten die Bilder ihre Spannung aus dem Kontrast zwischen dem Grau der Steine und dem Grün der Vegetation. Dieser Kontrast reizte auch Heinz Jürgen Huxhorn, den alle alten Friedhöfe interessieren, weil sie immer etwas zu erzählen haben. Auch wenn man die hebräischen Inschriften nicht lesen könne, Symbole geistlicher Ämter, wie die beiden segnenden Hände - als Detail auf einem der Steine zu sehen - erzählen auch bei diesen Grabsteinen ihre Geschichte.Renate Mollowitz hat sich beim Fotografieren auf morbide Themen und Stillleben spezialisiert und fand ihre Motive bei den Steinen, an denen die Jahre unverkennbare Spuren hinterlassen haben.

Die besondere Atmosphäre des ehemals sakralen Raums der alten Synagoge Erfelden verleiht den Fotografien zusätzliche Stimmung von Ehrfurcht - vor dem Leben der Menschen, die auf den Gräbern erwähnt sind, und der Arbeit der Künstler.

Öffnungszeiten:

Die Ausstellung kann bis Anfang August besichtigt werden - bei Veranstaltungen in der ehemaligen Synagoge Erfelden oder auf Anfrage bei Ulf Kluck, Telefon 06158 2809.


 
| Autor: Jürgen Hedderich |
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