Förderverein Jüdische Geschichte und Kultur im Kreis Groß-Gerau e.V.
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DateitypMitgliederversammlung 16.03.2010 Seite drucken zurück zur vorherigen Seite
 || Nr.254 || Datum: 13:29:56 30.06.2010 ||

Protokoll der 21. Mitgliederversammlung am 16. März 2010

im Stadtmuseum Groß-Gerau, 19:30 bis 20:30 Uhr

 

 

 

Tagesordnung

 

1)       Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit

2)       Feststellung der endgültigen Tagesordnung 

3)       Jahresbericht des Vorstands für das Jahr 2009

4)       Finanzbericht des Kassierers für das Jahr 2009

5)       Bericht der Kassenprüfer

6)       Aussprache und Diskussion zu den Berichten

7)       Antrag auf Entlastung des Kassierers und des Vorstands

8)       Wahl eines Wahlleiters für die Vorstandswahl

9)       Wahl des geschäftsführenden Vorstands:

a)      1. Vorsitzende/r

b)      2. Vorsitzende/r

c)      Geschäftsführer/in

d)     Kassierer/in

10)   Wahl von bis zu 5 der Beisitzer/innen

11)   Wahl eines Kassenprüfers ( im 2-Jahreswechsel scheidet ein Kassenprüfer aus)

12)   Antrag auf Satzungsänderung / Beschluss über Neufassung der Satzung

 Antrag auf Änderung § 3 Abs. 5 , siehe Anlage

13)  Verschiedenes

 

 

TOP 1 

Walter Ullrich begrüßt die Anwesenden und stellt die frist- und formgerechte Einladung

zur Mitgliederversammlung nach § 9 der Vereinssatzung fest.

Die Beschlussfähigkeit ist gegeben.

 

TOP 2 

Die in der Einladung vorgeschlagene Tagesordnung wird angenommen.

 

TOP 3 

Walter Ullrich dankt dem Stadtmuseum Groß-Gerau für die Gastfreundschaft und blickt auf die einundzwanzigjährige Geschichte des Fördervereins zurück. Diese Geschichte war geprägt von der Entwicklung neuer und je unterschiedlicher Formen des Gedenkens und der Dokumentation deutsch-jüdischer Geschichte im 20. Jahrhundert. Stellten die Achtziger Jahre den Menschen in erster Linie als Opfer der nationalsozialistischen Diktatur dar, nehmen die nachfolgenden Jahrzehnte mehr und mehr die Täter in den Blick. Die Vortragsreihe von Walter Ullrich im Jahr 2009 widmete sich den Tätergeschichten, etwa „Der Vernichtungsfeldzug in Polen. „Mörderisches Treiben“ von Wehrmacht und SS“ und „Pogrom, Reichskristallnacht, Volkszorn, Entfesselung ...“. Nazisprache damals – und heute?Diese Vorträge zeigten auf, dass die Daten der Täter sehr viel stärker geschützt sind und desto intensiverer Nachforschung und Dokumentation bedürfen.

 

Der Förderverein gedenkt des Shoa-Tags in jährlich unterschiedlicher Form (Lesung, Vortrag, Filmpräsentation). Dagegen hat das lokale Gedenken an die „Kornsandverbrechen“ vom 21. März 1945 im Laufe der Jahre eine feste Form entwickelt.

 

Die Kontakte des Fördervereins nach den USA gewinnen zunehmend an Bedeutung. Die Nachkommen der ausgewanderter Erfelder  jüdischen Familien suchen nach ihren biografischen Wurzeln und erleben die Ehemalige Synagoge als bedeutsamen Ort der Identifikation.

 

Die Kooperationen des Fördervereins, etwa mit Memor Gernsheim oder Alte Synagoge Rüsselsheim, sind wichtige und fruchtbare Vernetzungen, in denen Ressourcen gemeinsam genutzt werden.

 

Der Förderverein begleitet und fördert das Gedenken im öffentlichen Raum, hier die „Stolpersteine“, das größte dezentrale Gedenkprojekt in Europas. Dieses Projekt ist ein Prozess. Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Vorndran begleitete insbesondere die Verlege-Aktionen in Mörfelden-Walldorf, s. auch die Homepage unseres Fördervereins www.fjgk.de.

 

TOP 4 

Schatzmeister Jürgen Hedderich stellt den Finanzbericht für 2009 im Detail vor. Der Summe der Einnahmen in Höhe von 

##### EURO (Mitgliedsbeiträge, Spenden, Zuschüsse u.a.) stehen die Ausgaben von ##### EURO (Ausstattung, Steuern und Gebühren, Versicherungen, Verbrauchskosten u.a.) gegenüber. Die Summe der Geldbestände per 31.12.2009 beträgt

##### EURO.

 

TOP 5 

Matthias Schnatbaum und Norbert Schaffner haben die Kasse geprüft

und für in Ordnung befunden.

 

TOP 6 

keine Aussprache und Diskussion zu den Berichten.

 

TOP 7 

Bei Enthaltung des Vorstands entlastet die Mitgliederversammlung den Vorstand einstimmig.

 

TOP 8 

Friedrich Hasenzahl wird zum Versammlungsleiter bestimmt, der die anschließende

Vorstandswahl durchführt.

 

TOP 9 

Per Akklamation werden in den geschäftsführenden Vorstand einstimmig gewählt:

Walter Ullrich als 1. Vorsitzender

Ulf Kluck als 2. Vorsitzender

Ulrike Süß als Geschäftsführerin

Jürgen Hedderich als Schatzmeister

 

TOP 10 

Per Akklamation wählt die Mitgliederversammlung einstimmig zu Beisitzern/-innen :

Elke Jurischka-Leimbach

Folkmar Schirmer

Hans-Jürgen Vorndran

 

TOP 11 

Norbert Schaffner und Gerhard Wicht (alternierend) werden zu Kassenprüfern gewählt.

 

TOP 12 

Walter Ullrich und Jürgen Hedderich erläutern den Antrag auf Änderung der Satzung des Fördervereins Jüdische Geschichte und Kultur bezüglich § 3 Selbstlosigkeit.

 

Laut einem Schreiben des Bundesfinanzministeriums aus 2009 muss eine Vereinssatzung ausdrücklich vorsehen, dass Zahlungen an ehrenamtlich tätige Vorstandsmitglieder gewährt werden dürfen.

 

Die Mitgliederversammlung beschließt (bei notwendiger Nein-Erfassung) einstimmig folgende Satzungsänderung in § 3 Selbstlosigkeit Abs. 5:

 

„Vereinsämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt. Der Vorstand kann aber bei Bedarf eine Vergütung nach Maßgabe einer Aufwandsentschädigung im Sinne des § 3 Nr. 26a EStG beschließen.“

 

Die Mitgliederversammlung beschließt die Neufassung der Satzung einstimmig.

Ein Exemplar der somit neu beschlossenen Satzung wird an die Mitglieder verteilt.

 

TOP 13 

Keine Wortmeldungen.

 

 

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung führte Museumsleiter Jürgen Volkmann

durch die aktuelle Ausstellung „Juden in Groß-Gerau“.

 

 

Für das Protokoll

 

Ulrike Süß

30.03.2010


 
| Autor: Jürgen Hedderich |
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Einladung mit Tagesordnung

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