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DateitypMitgliederbrief August 2015 Seite drucken zurück zur vorherigen Seite
 || Nr.663 || Datum: 17:49:05 31.10.2015 ||

im August 2015 hjv

Mitgliederrundbrief – 2. Halbjahr 2015

Liebe Mitglieder, Freunde und Förderer

des FV jüdische Geschichte und Kultur im Kreis Groß-Gerau,

 

um unsere satzungsgemäßen Aufgaben als Kultur- und Begegnungszentrum erfüllen zu können, ist es erforderlich, am Haus kleinere Instandsetzungsarbeiten vornehmen zu lassen. Denn die ehemalige Synagoge  wurde 1877 eingeweiht und 1989 vom Förderverein übernommen und in fünfjähriger Arbeit grundsaniert. Aber dies ist auch schon wieder 25 Jahre her. So muss z.B. der Sockel im Vortragsraum alle paar Jahre neu verputzt und gestrichen werden. Nun ist es wieder soweit. Die erforderlichen Mittel hierfür haben wir angesammelt.

Aber nicht nur das Haus ist in die Jahre gekommen. Wir brauchen Ihre Unterstützung bei der Werbung neuer Mitglieder zur Fortsetzung unserer nach wie vor wichtigen Erinnerungsarbeit. Sicher kennen Sie in Ihrem Umkreis Menschen, die bereit sind, sich ideell und im geringen Umfang auch finanziell zu engagieren. Um diesen Menschen die Mitgliedschaft in unserem Förderverein zu erleichtern, fügen wir eine Beitrittserklärung zum Förderverein als Anhang bei. ( siehe unter : Der Verein - Mitgliedschaft ) Ihnen im Voraus bereits ein herzliches Dankeschön für die Unterstützung unseres Anliegens!

Das vom FV seit 2005 unterstützte Projekt „Stolpersteine gegen das Vergessen“ des Kölner Künstlers Gunter Demnig hat sich in den letzten Jahren auch im Kreis Groß-Gerau erfolgreich entwickelt. Der Vorstand des FV arbeitet in den verschiedenen örtlichen Initiativgruppen mit, die insbesondere die Recherchearbeit leisten. In fast allen Kommunen liegen inzwischen die Erinnerungssteine an unsere ehemaligen jüdischen Nachbarn, die von den Nazis systematisch ausgegrenzt, ausgeplündert, vertrieben und schlussendlich ermordet wurden. Eine wesentliche Säule für dieses Projekt ist die Übernahme von Patenschaften für Stolpersteine durch Private und Organisationen. Mit der Finanzierung eines Steins in Höhe von 120 € können auch Sie sich im Rahmen dieses größten dezentralen Denkmals für die Opfer des Nazi-Regimes engagieren. Melden Sie sich bei einer der Initiativgruppen (z.B. aktuell in Kelsterbach oder Riedstadt) oder überweisen Sie den Betrag auf das Stolpersteinkonto des FV: IBAN DE36 5085 2553 0016 0325 42   BIC  HELADEF1GRG  Bitte geben Sie Ihre Adresse an, damit wir Ihnen eine Spendenbescheinigung ausstellen können.

Falls Sie noch zögern sollten, das Stolperstein-Projekt zu unterstützen, empfehlen wir Ihnen den Besuch einer Verlegungsveranstaltung. Am Donnerstag, 15. Oktober 2015 ist Gunter Demnig wieder im Kreis Groß-Gerau und verlegt in Riedstadt-Crumstadt um 13.30 Uhr Stolpersteine. Einzelheiten entnehmen Sie bitte der örtlichen Presse oder schauen auf unsere Homepage www.fjgk.de unter Aktuelles.

 

Wir freuen uns immer über Ihren Besuch in der ehemaligen Landsynagoge Erfelden und bieten Ihnen hierzu folgende Veranstaltungen an:

Wir beteiligen uns am landesweiten Tag des offenen Denkmals und öffnen die Synagoge für alle interessierten Besucher am Sonntag, dem 13. September 2015 von 11 bis 16 Uhr. Schauen Sie mal herein mit Ihren Freunden und Bekannten und informieren sich über unsere Arbeit.

An die November-Pogrome 1938 erinnern wir am Dienstag, dem 10. November 2015 um 19 Uhr zum Thema: „Schuld und Verantwortung, Auschwitz und die Todeslager im Osten – Geschichte, Geheimnis, Gedächtnis“

Seit Anfang an (1995) beteiligt sich der Förderverein am Shoa-Gedenktag aus Anlass der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee. Am Mittwoch, dem 27. Januar 2016 um 19 Uhr erinnern wir an die Opfer des Massenmordes durch das Deutsche Reich.

Die Vortragsreihe „70 Jahre danach“ wird von unserem Vorsitzenden und Referenten Walter Ullrich fortgesetzt – jeweils dienstags um 19 Uhr in der ehemaligen Synagoge:

Am 6. Oktober 2015 (geänderter Termin!) beschäftigen wir uns mit dem Thema „Lagerleben im befreiten Deutschland“. Was verbirgt sich hinter dem Begriff „DP“? Wo waren diese Lager in Südhessen? Welche Funktion erfüllten sie? Bericht von ihrem Verschwinden aus dem kollektiven Gedächtnis. Über den Umgang mit dem Begriff der Kollektivschuld. Von deutscher Erfindungskraft und dem Abschied von der Zeitgenossenschaft. Mit Saul Padover unterwegs in Deutschland.


Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Ihr

Walter Ullrich, 1. Vorsitzender

 


 
| Autor: Jürgen Hedderich |
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