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DateitypMitgliederbrief 4/2005 Seite drucken zurück zur vorherigen Seite
 || Nr.77 || Datum: 16:13:43 31.03.2006 ||

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde des Fördervereins,

nach der zeitlich etwas knappen Einladung zum Besuch des Jüdischen Museums in Frankfurt nun ein weiterer Brief, mit dem wir vor allem zum Besuch der Literarischen Soiréen motivieren wollen. Wie schon vorangekündigt, sollte der erste Abend am Sonntag, dem 18. September, um 18.30 Uhr, stattfinden. Wegen misslicher familiärer Ereignisse bei mehreren Vorstandsmitgliedern mussten wir den ersten Abend leider ausfallen lassen. Am 16. Oktober nun soll die Reihe wirklich beginnen. Bitte entnehmen sie alles nähere dem beiliegenden Faltblatt. Wir hoffen, Sie können der sehr kurzfristigen Einladung noch folgen.

Wie jedes Jahr rufen wir Sie dazu auf, die Veranstaltungen zum 9. November in Mörfelden-Walldorf und Groß-Gerau zu besuchen. Ein Besuch in Groß-Gerau dürfte auch deshalb interessant sein, weil die Gedenkstätte am Platz der niedergebrannten Synagoge neu gestaltet wird.

Schon jetzt wollen wir auf den 27. Januar 2006 aufmerksam machen. Wir planen eine Lesung aus dem Buch von Swetlana Alexijewitsch, „Die letzten Zeugen“. Es handelt sich um 101 kurze Zeitzeugenberichte, die Menschen aus Weißrussland heute zu Protokoll gaben, die bei Kriegsausbruch 4 – 14 Jahre alt waren. Die Einkaufszentrale für öffentliche Bibliotheken schrieb zu dem Buch:

„Die eigentlichen Kriegshandlungen, wie z.B. der Bombenkrieg gegen Städte und Dörfer, treten noch zurück hinter den unglaublichen Grausamkeiten deutscher Besatzungsoldaten gegen Mütter, Kinder, Greise. Immer wieder geht es in den Berichten um Massaker an der Zivilbevölkerung. Die Sprache der Zeugen macht die seelischen Schäden der Kinder sichtbar. Dieser Kriegsschauplatz und diese Art deutscher Kriegsführung sind hier kaum im öffentlichen Bewusstsein“

Trotz des diesjährigen Scheitern unserer Lublin-Reise lassen wir nicht locker und planen für 2006 eine solche Reise nochmals, mit einem ähnlichen Programm. Sobald Termin, Programm und Preis feststehen, werden wir um Mitreisende werben.

Der Vorstand diskutierte Anfang des Jahres ausführlich über die Aktion „Stolpersteine“ des Kölner Künstlers Günter Demnig. Kleine, aber unübersehbare Steine, in den Gehsteigen eingelassen, sollen auf „verschwundene“ jüdische Bürgerinnen und Bürger an ihrem ehemaligen Wohnort erinnern. Man war einstimmig der Meinung, dass dieses Projekt auch in unserem Kreis durchgeführt werden solle. Finanzielle Grundlage müssten Patenschaften und Spenden sein. Inzwischen hat es in Mörfelden-Walldorf dazu eine erste Initiative gegeben, die Sie in der Presse verfolgen konnten. Wie zu erwarten wurde die Aktion dort heftig diskutiert. Der Magistrat von Mörfelden-Walldorf hat inzwischen den Förderverein mit der Durchführung der Aktion beauftragt.

Wenn dort die ersten Steine gelegt sein werden, wollen wir die ersten Schritte unternehmen, um diese Aktion kreisweit vorzubereiten.

Ab 12. Dezember wird sich der Förderverein mit einer kleinen Ausstellung im Foyer der Stadtbücherei Rüsselsheim mal wieder ins Gedächtnis der Öffentlichkeit des Nordkreises rufen. Am Montag, dem 19. Dezember, um 20 Uhr, wird unser Vorsitzender, Herr Ullrich, dort einen Vortrag über die Geschichte unseres Vereins halten und dabei die Geschichte der ehemaligen jüdischen Gemeinden im Kreis darstellen. Wir laden dazu auch unsere Mitglieder herzlich ein.


Bis dahin wünschen wir Ihnen noch schöne Herbsttage und eine gute Zeit.

Mit freundlichen Grüßen

Helmut Lange


 
| Autor: Helmut Lange |
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