Förderverein Jüdische Geschichte und Kultur im Kreis Groß-Gerau e.V.
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DateitypMitgliederbrief 1/2004 Seite drucken zurück zur vorherigen Seite
 || Nr.80 || Datum: 16:20:24 31.03.2006 ||
Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freundinnen und Freunde des Fördervereins,

Nach längerer Zeit gibt es mal wieder einen Mitgliederbrief. Die Arbeit war überwiegend von Routine bestimmt, es gab also keine sensationellen Anlässe für einen vorzeitigen Rundbrief – und das hat ja auch sein Gutes. Die angefangenen Arbeiten wurden fortgeführt, insbesondere die Planungen für die 10-Jahresfeier standen im Vordergrund. Wir berichteten im letzten Mitgliederbrief. Die Vorstandsreise nach Majdanek in Lublin fand planmäßig statt. Die Kontakte mit der Gedenkstätte konnten vertieft werden. Einen ausführlichen Bericht wird der Vorstand auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung geben.

Aber zuerst die 10-Jahresfeier: wie angekündigt wird sie am

Dienstag, dem 18. Mai, um 19 Uhr,

in der evangelischen Kirche Erfelden, in Form einer akademischen Feier, stattfinden. Es wird zwei Hauptredner geben:

Herr Wieslaw Wysok von der Gedenkstätte Majdanek in Lublin spricht zum Thema: “Die Wahrnehmung und der Umgang deutscher Besucher mit der Gedenkstätte Majdanek“.

Bei der Jüdischen Gemeinde in Darmstadt ist eine Specherin/ein Sprecher angefragt. Thema: „Der Umgang mit dem Gedenken anlässlich des Fundes der Fundamente der reformierten Synagoge auf dem Gelände des heutigen Klinikums“.

Dann gibt es eine Präsentation mit Orgel und Gesang zum Thema: „Die Orgel als Instrument im synagogalen Gottesdienst“ von Dr. Achim Seip.

Grußworte wird es vom Landrat des Kreises Groß-Gerau und voraussichtlich einem Vertreter der gastgebenden evangelischen Kirchengemeinde geben. Die Moderation liegt in den Händen unseres Vorsitzenden Walter Ullrich.

Anschließend laden wir zu Gesprächen in die ehemalige Synagoge Riedstadt-Erfelden ein.

Die Literarischen Soireen im letzten Jahr waren nicht nur von der Qualität der Darbietungen her sehr erfolgreich, sie fanden diesmal auch eine relativ gute Resonanz beim Publikum. Das hat uns ermutigt, diese Reihe fortzusetzen.

So wird es im Herbst auch dieses Jahr eine Reihe geben, die den Titel trägt

Die wunderbaren Jahre“

Lebensläufe in der zeitgenössischen Literatur

    1. Die wunderbaren Jahre“. Der Erzähler und Lyriker Reiner Kunze.

Rezitation: Uwe Zerwer.

31.10. „Ein Tag im Jahr“. Lebensgeschichte, Mythos und Politik im Werk von Christa Wolf.

Rezitation: Karin Wolf

10.10. „Lo und Lu“. Autobiographisches im Werk von Hanna-Josef Ortheil.

Rezitation: Olaf Weißenberg.

21.11.“Am Beispiel meines Bruders“. Schuld und Verantwortung in der Erzählung von Uwe Timm.

Rezitation: Christian Wirmer.

Beginn ist jeweils 18.30 Uhr. Alle Künstlerinnen und Künstler kommen vom Staatstheater Darmstadt.

Neu dagegen ist eine musikalische Veranstaltungsreihe, die wir im Frühjahr wagen wollen.. Drei kammermusikalische Sonntagskonzerte sollen die akustischen Qualitäten des Raumes der ehemaligen Synagoge erproben.

4. April Das Nikolai-Ensemble Darmstadt mit Heidrun Finke (Oboe), Horst Willand (Violine) und Waldemar Martynel(Cembalo) spielt Werke vom Barock bis zur Moderne.

2. Mai Das Geigenduo Johanna Bohnen und Lucia Weiß aus Linz spielen Werke von Bach, Prokofieff, Reger und Bartok.

6. Juni Beate Alsdorf (Traversflöte), Almuth Luick (Violine) und Hyo-Jung Kang (Violoncello) spielen Duos und Triosonaten der Klassik.

Alle Konzerte beginnen um 18.30 Uhr.

Außerdem bieten wir Veranstaltungen zur Geschichte der Ausgrenzung, der „staatlichen Verordnung“ der Verarmung, der Deportation und der Ermordung der Juden in Deutschland an.

Die Auftaktveranstaltung ist am Dienstag, dem 23. März 2004, um 19.30 Uhr in der ehemaligen Synagoge. Thema: „Schritte zur „Endlösung der Judenfrage“ – Raoul Hilbergs Standardwerk: „Die Vernichtung der europäischen Juden““.

Nun noch etwas in eigener Sache: Altersbedingt gab es im letzten Jahr einige Austritte aus dem Förderverein. Da auch die jetzige Mitgliedschaft nicht unbedingt jünger wird, müssen wir uns alle darüber Gedanken machen, wie wir durch neue Vereinsmitglieder die Existenz eines starken Vereines und damit auch die Vereinsziele sichern können. Wir legen darum eine Beitrittserklärung bei, mit der Sie für Ihren Verein werben sollten.

Die Jahreshauptversammlung steht auch schon fest:

am 3. März 2004, um 20 Uhr,

wird sie in Walldorf, im Sitzungssaal der Stadtverordnetenversammlung im Rathaus Walldorf, Flughafenstr. 37 stattfinden. Da Vorstandswahlen anstehen, bitten wir Sie diesmal ganz besonders, den Termin vorzumerken und auch zu kommen. Eine Einladung mit Tagesordnung folgt.


Wir wünschen Ihnen eine gute Zeit.

Mit freundlichen Grüßen

Walter Ullrich


 
| Autor: Walter Ullrich |
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